Revision in Strafsachen

Die Revision in Strafsachen ist möglich gegen Urteile des Strafrichters, des Schöffengerichts, der Strafkammern (in erster und zweiter Instanz) des Landgerichts und gegen in erster Instanz ergangene Urteil des Oberlandesgerichts. Die Revision wird üblicherweise durch den Strafverteidiger, also den Rechtsanwalt eingelegt, obwohl der Verurteilte auch selbst das Recht dazu hat.

Wichtig: Die Revision in Strafsachen muss innerhalb einer Woche nach Verkündigung des Urteils eingereicht werden. Innerhalb eines Monats nach Zustellung der Urteilsgründe muss eine schriftliche Begründung durch einen Rechtsanwalt erfolgen.

Das Rechtsmittel der Revision kann nicht auf neue Tatsachen, sondern nur auf Rechtsfehler des angefochtenen Urteils, also auf Verletzung formellen Rechts oder materiellen Rechts gestützt werden. Die Revisionsinstanz ist keine Tatsacheninstanz. Die Revision im Strafrecht ist daher nicht zu verwechseln mit der Berufung. Bei der Revision in Strafsachen erfolgt nämlich grundsätzlich keine neue Beweisaufnahme also z. B. keine Anhörung von Zeugen.

Die Revisionsbegründung sollte ausschließlich durch einen erfahrenen Verteidiger gefertigt werden. Unsere Kanzlei in Koblenz hat umfassende Erfahrungen mit Revisionen im Strafrecht. Als Fachanwälte beraten wir Sie kompetent und effizient!