Tötungsdelikte

Im Bereich Tötungsdelikte finden sich nicht nur vorsätzliche Straftaten, wie z. B. Mord oder Totschlag wieder, auch die fahrlässige Tötung gem. § 222 StGB ist hierunter gefasst.

Beispiel: Sie werden in einen Verkehrsunfall verwickelt, in dessen Folge ein weiterer Unfallbeteiligter bedauerlicherweise an den durch den Verkehrsunfall erlittenen Folgen verstirbt. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass seitens der bearbeitenden Staatsanwaltschaft gegen Sie ein Ermittlungs-/Strafverfahren wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung eingeleitet wird.

Die fahrlässige Tötung kommt unter den Tötungsdelikten beispielsweise dann zur Anwendung, wenn der Täter keinen unmittelbaren Vorsatz hinsichtlich des Todeseintritts hat. Dies zeigt sich häufig bei der Körperverletzung mit Todesfolge, z. B. nach einer Schlägerei oder im Falle von Brandstiftung.

Bei einem Unfall im Straßenverkehr wird eher nicht von Vorsatz ausgegangen. Die Ermittlungen werden trotzdem aufgenommen, um die Umstände, d. h. den Grad der strafbaren Handlung im Straßenverkehr festzustellen, der zu dem Unfall führte.

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