Umweltstrafrecht

Seit 1980 ist das Umweltstrafrecht in das Strafgesetzbuch (StGB) aufgenommen. Bis dahin war es lediglich als reines Nebenstrafrecht in den einzelnen verwaltungsrechtlichen Umweltschutzgesetzen geregelt. Im Zusammenhang mit dem Umweltstrafrecht sind z. B. mit Strafe bedroht:

  • Gewässerverunreinigung
  • Bodenverunreinigung
  • Luftverunreinigung (z. B. beim Betrieb einer Anlage)
  • Freisetzung von Strahlung und Giften
  • Unsachgemäßer Umgang mit Abfällen und Gefahrstoffen
  • Im- und Export gefährlicher Abfälle
  • Verursachen von Lärm

Die Verschärfung der Gesetzgebung im Umweltstrafrecht trug dem Anstieg der Delikte in diesem Bereich Rechnung. Dabei ist die Strafandrohung im Bereich der Gewässerverschmutzung im Vergleich zu anderen Umweltgütern besonders hoch, da hier mit der Verschmutzung des Grundwassers die größte Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht.

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