Wiederaufnahmeverfahren

Die Wiederaufnahme eines Verfahrens bezeichnet die Wiederholung oder ein erneutes Aufrollen eines gerichtlichen oder behördlichen Verfahrens, das zuvor durch ein rechtskräftiges Urteil abgeschlossen wurde.

Ein Wiederaufnahmeverfahren zu Gunsten des Verurteilten ist nur zulässig, wenn neue Tatsachen oder Beweismittel beigebracht werden, die allein oder in Verbindung mit den früher erhobenen Beweisen die Freisprechung des damaligen Angeklagten oder in Anwendung eines milderen Strafgesetzes eine geringere Bestrafung oder eine wesentlich andere Entscheidung begründen.

Es werden jedoch strenge Kriterien angesetzt, bevor es zu einer Wiederaufnahme des Verfahrens kommen kann. Beispiele für solche neuen Beweise sind nachweisbare Falschaussagen von Zeugen, die Neubewertung der Echtheit, bzw. der Fälschung von Urkunden oder die Verletzung der Amtspflicht seitens des Richters oder des Schöffen. Diese Gründe können auch zur Wiederaufnahme zu Ungunsten des Angeklagten führen.

Ein Antrag kann nur von einem zugelassenen Anwalt gestellt werden. Die Begründung, die zum Wiederaufnahmeverfahren führt, sollte in jedem Fall von einem spezialisierten Anwalt vorgenommen werden. Unsere Kanzlei in Koblenz hilft Ihnen deshalb, die neue Beweislage erfolgreich darzulegen und erhöht somit Ihre Chance auf eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Je nach Sachlage können wir für Sie auf Freispruch oder eine mildere Strafe plädieren, bzw. bei einer erneuten Anklage Ihre Verteidigung kompetent übernehmen.

Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung und der Kompetenz unserer spezialisierten Fachanwälte. Nehmen Sie jederzeit Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie gerne.