Rotlichtverstoß

Beim Rotlichtverstoß ist für die Verhängung einer Geldbuße oder eines Fahrverbots entscheidend, ob ein so genannter qualifizierter Rotlichtverstoß vorliegt, das heißt, ob die Rotlichtphase länger als eine Sekunde andauerte, bevor die Ampel überfahren wurde. Ist dies der Fall, droht neben einem Bußgeld auch ein Fahrverbot. Wichtig ist dabei, ob die Ampel gezielt oder beiläufig von Polizeibeamten beobachtet wurde. Dauert die Rotlichtphase länger als eine Sekunde und die Polizeibeamten haben dies durch genaue Beobachtung der Lichtzeichenanlage und Mitzählen (21,22,…) protokolliert, wird von einem qualifizierten Rotlichtverstoß ausgegangen.

Sind die Beamten allerdings eher zufällig Zeuge eines Rotlichtverstoßes geworden und müssen sie die Zeit und Geschwindigkeit schätzen, bestehen gute Chancen, dass keine Rechtfertigung zur Verurteilung aufgrund eines qualifizierten Rotlichtverstoßes vorliegt. Ein Fahrverbot müssen Sie deshalb nicht klaglos akzeptieren. Des Weiteren ist die Gefährdungslage für den Straßenverkehr und für Fußgänger bzw. für Radfahrer zu berücksichtigen.

Unsere auf Verkehrsrecht spezialisierte Kanzlei nimmt für Sie Akteneinsicht und prüft alle Fakten, die mit der Dauer der Rotlichtzeit in Zusammenhang stehen, im Zweifel mit Hilfe eines technischen Sachverständigen. Oftmals lässt sich so der entsprechende Vorwurf beseitigen. Nehmen Sie möglichst frühzeitig Kontakt mit uns auf – wir beraten Sie kompetent und effizient.